St. Petrus & Paulus Gemeinde Pforzheim

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Willkommene Gäste

Mit dem Segen S.E. Metropolit Isaak durften wir die türkische Abgeordnete Frau Ruken Kilerci in unserer Kirche willkommen heißen. Anwesend waren auch der Pforzheimer Stadtrat Herr Barış Özkan, Herr Muhlis Alkan, Vorsitzender der UID Baden, sowie Herr Kamil Manzak, Vorsitzender von MÜSİAD Karlsruhe, gemeinsam mit den Vorsitzenden der deutsch-türkischen Vereine in Pforzheim. Frau Kilerci trat in einen intensiven und offenen Austausch mit unseren Gemeindemitgliedern und hörte sich deren Anliegen aufmerksam an. Ohne zu zögern verband sie die Wünsche unserer Gemeinde direkt in einem Telefonat mit dem türkischen Minister für Kultur und Tourismus, Herrn Mehmet Nuri Ersoy.

In diesem Zusammenhang führten unser Vorsitzender Herr Mihail Kocamahhul und Frau Abgeordnete Ruken Kilerci gemeinsam ein Telefongespräch mit dem türkischen Minister für Kultur und Tourismus, Herrn Mehmet Nuri Ersoy. Dabei wurde die Bedeutung der Stadt Antakya für uns Christen hervorgehoben und um Unterstützung zur Wiederherstellung ihres historischen Glanzes gebeten. Der Republik Türkiye wurde für die bisher geleistete Hilfe ausdrücklich gedankt.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Barış Özkan für sein engagiertes Eintreten für unsere Kirchengemeinde.

Ökumenische Bibelwoche

Bis heute ist das Nizänische Glaubensbekenntnis zeitlos aktuell und wird von allen orthodoxen, den katholischen und den großen evangelischen Kirchen anerkannt und im Gottesdienst gemeinsam gesprochen. Somit verbindet es eigentlich die gesamte Christenheit. Dennoch ist es gerade evangelischen und katholischen Christen leider nicht so gut bekannt wie das sogenannte Apostolische Glaubensbekenntnis. Darum beschäftigte sich die diesjährige 9. Eutinger Ökumenische Bibelwoche von 10.-16.11. in diesem Jubiläumsjahr mit dem Nizänischen bzw. Großen Glaubensbekenntnis – gemeinsam vorbereitet von Vertretern verschiedener Konfessionen.

Am Montagabend gab Diakon (cand.) Dirk Wagner von der römisch-katholischen Pfarrgemeinde Eutingen einen Impuls zu der Passage „Wir glauben an Jesus Christus …. aus dem Vater geboren vor aller Zeit“. Dass Jesus in Bethlehem geboren wurde, daran denken wir jedes Jahr an Weihnachten. Aber gerade das Nizänische Glaubensbekenntnis betont auf biblischer Grundlage, dass Jesus Christus von Ewigkeit da war, noch bevor die Welt geschaffen wurde. Was das konkret für uns heute bedeutet, wurde im gemeinsamen Gespräch von den evangelischen, antiochenisch-orthodoxen, evangelisch-methodistischen und römisch-katholischen Teilnehmern gemeinsam diskutiert.

Beim Abend im Saal der antiochenisch-orthodoxen Gemeinde erklärte deren Diakon Georges Siluan Mourad sehr fachkundig, was die Hintergründe des Ersten Ökumenischen Konzils waren, und dass Christus nur als wahrer Gott und wahrer Menschen den Menschen ewiges Leben schenken kann. Nur so können wie Menschen wieder ganz zu Gottes Ebenbild werden oder „vergöttlicht“ werden, wie gerade in der ostkirchlich-orthodoxen Theologie betont wird. Mit vielen Rückfragen entspann sich auch hier ein inspirierendes Gespräch.

Am Freitagabend fand das Treffen im Saal der evang.-methodistischen Gemeinde Eutingen statt. Deren Pastor Markus Gumpfer gab einen Impuls dazu, wie Jesus Christus „zu unserer Rettung vom Himmel gekommen“ ist, was ebenfalls zu einem angeregten Gespräch zwischen den Teilnehmern führte. Bereichert wurde dieser Abend außerdem durch Fotos direkt aus Nizäa, dem heutigen Iznik, sowie aus Myra, dem Bischofssitz des Heiligen Nikolaus – denn auch der Nikolaus hat am Ersten Ökumenischen Konzil in Nizäa teilgenommen. Herr Robert Mattheus hatte diese Fotos sehr liebevoll zusammengestellt.

Bei allen drei Abenden gab es auch wieder liebevoll vorbereitete Snacks und Getränke, die die gemeinsamen Gesprächsrunden sehr bereicherten.

Durch diese verschiedenen Gesprächsrunden und den Abschlussgottesdienst gab die Ökumenische Bibelwoche viele Gedankenanstöße, den Reichtum des Großen Glaubensbekenntnisses von Nizäa neu zu entdecken. Allen die an der geistlichen, kulinarischen und sonstigen Vorbereitung beteiligt waren, sei an dieser Stelle sehr herzlich gedankt.

Wir sind eine lebendige Gemeinschaft von orthodoxen Christen, die ihre Wurzeln in der antiken Stadt Antiochia haben (heute: Antakya, Türkei).

Wir setzen uns für die Pflege und Erhaltung des orthodoxen christlichen Glaubens und derer Traditionen ein.

Neben dem Glauben verbindet uns das gesellige Miteinander, wodurch wir Veranstaltungen verschiedener Art organisieren.

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